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Zenrus, besser bekannt als Opa, ist ein Nebencharakter aus Tales of Zestiria.

GeschichteBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Über Zenrus' Vergangenheit ist eher wenig bekannt, außer dass er bereits mehrere tausend Jahre alt ist. In einer unbekannten Ära wurde er zumindest im Bereich der Ruinen am Mabinogio als Donnergott verehrt. Dort lebte er auch, gemeinsam mit anderen Seraphim, in der Stadt der Seraphim, Elysia. Zenrus gilt als besonders mächtiger Seraph, der auch über die Grenzen vom Mabinogio bekannt ist, und wird allgemein von den anderen Seraphim aus Elysia "Opa" genannt. Sein Segen liegt über dem Bereich der Ruinen am Mabinogio und dem Arondach-Wald und verhindert, dass Hellions eindringen oder sich großartig bewegen können.

Knapp zwei Jahrzehnte vor Beginn der Handlung betrat Zenrus, kurz nach dem Überfall auf Camlann durch Hyland, die zu Elysia benachbarte Stadt und fand dort in den Armen der getöteten Selene ein Frühgeborenes vor, von dem er beschloss, es aufzunehmen. Auch die hinzukommende Muse suchte ihn auf und überreichte ihm ihren Sohn, der zu einem Seraph geworden war. Sie bat Zenrus, das menschliche Kind und ihren Sohn aufzunehmen und zu einem Hirten und seinem Gefährten großzuziehen. Zenrus folgte ihrem Wunsch und akzeptierte Muses Vorhaben, Camlann durch ihre Kraft zu versiegeln, damit die dortige Bosheit nicht nach draußen strömen und Maotelus versiegelt bleiben würde. So brachte Zenrus die beiden aufgenommenen Babys, Sorey und Mikleo, nach Elysia und zog sie groß.

Tales of ZestiriaBearbeiten

Zenrus erscheint das erste Mal früh im Spielverlauf: nachdem Sorey und Mikleo Alisha Diphda in den Ruinen am Mabinogio entdecken und nach Elysia bringen, tadelt Zenrus sie dafür, da er keinen Menschen in seiner Domäne will. Auf Soreys Bitte hin gewährt er ihm einige Zeit, um Alisha auf ihre Abreise vorzubereiten. Kurz nachdem sie wieder aufgebrochen ist, spürt Zenrus dann einen Hellion in seiner Domäne und schickt die Seraphim aus, den Eindringling zu finden und zu töten. Mason ist der erste Seraph, der den Hellion, Lunarre, findet und fällt ihm zugleich zum Opfer. Zenrus und die anderen Seraphim vertreiben ihn, nachdem Sorey und Mikleo sich ihm eine Weile lang erwehren mussten.

In der Haupthandlung tritt Zenrus dann lange Zeit nicht mehr in Erscheinung. Mikleo überreicht Sorey seine Pfeife, in die Zenrus genug Mana geleitet hat, damit sie für Menschen sichtbar ist und Sorey sie verkaufen kann, wenn es nötig ist. Diese Pfeife ist auch später der Beweis für Sorey bei der "Höflichen Katz", die die Helden nach Katz Korner bringen kann, dass er mit einem hochrangigen Seraph befreundet ist.

Zenrus wurde absorbiert

Zenrus wurde von Heldalf absorbiert

Zenrus erscheint schließlich zum Schluss wieder: in Abwesenheit der Helden stellte Zenrus sich Heldalf, der nach Camlann vordringen wollte, um Maotelus aufzusuchen und sich mit ihm zu vereinen. Zenrus verlor den Kampf und wurde von Heldalf absorbiert. Seine schützende Domäne verschwand daraufhin, sodass die Helden beim erneuten Betreten des Arondach-Walds sogleich merken, dass mit Zenrus etwas geschehen sein muss.

Schließlich versucht Heldalf nach dem ersten Kampf gegen ihn im Thron von Artorius die Helden zu erpressen, oder viel mehr den Willen Soreys und Mikleos zu brechen, indem er ihnen Zenrus' Gesicht in seiner Handfläche präsentiert. Zenrus ist zu dem Zeitpunkt nach am Leben, wird jedoch von Heldalf als Waffe gegen seine eigenen Kinder missbraucht: Heldalf attackiert Sorey mit Blitzen und Heldalf fragt, ob sie den Schmerz von jemandem spüren, der seinen eigenen Kindern wehtun muss.

Rose setzt daraufhin dazu an, Heldalf zu töten und damit auch Zenrus. Mikleo bittet sie zunächst darum, es nicht zu tun, weil es einen anderen Weg geben muss, doch Rose erklärt, dass sie ihn nicht darum bitten wird, sie nicht zu hassen, aber dass sie es tun muss. Rose wird jedoch, wie die anderen auch, von den göttlichen Blitzen Zenrus' niedergestreckt. Als Sorey ihre Entschlossenheit anerkennt, weiß er, dass er dies selbst tun muss und armatisiert schließlich mit Mikleo, um Zenrus' Kraft von Heldalf zu kappen und Zenrus damit zwangsläufig zu töten.

PersönlichkeitBearbeiten

Zenrus ist ein ruhiger und gelassener Mann, der sich liebevoll um alle Seraphim aus Elysia, vor allem aber um Sorey und Mikleo kümmert. Er hat die beiden großgezogen, wie es Muses Wunsch war, und sie in dem Willen erzogen, dass sie ihre eigene Antwort und ihren eigenen Pfad finden müssen, den sie gehen sollen. Zenrus kann Wutausbrüchen erlegen, tut es aber eher selten.

WissenswertesBearbeiten

  • Zenrus scheint explizit dem Element Blitz zugeordnet zu sein, das im Kampfsystem aus Tales of Zestiria jedoch nicht direkt existiert, sondern eine Mischung aus Wasser oder Feuer und Wind ist.
  • Zenrus wird in Tales of Berseria von Zui Fuu in den Himmelssteppen erwähnt. Es ist anzunehmen, dass er zu den Seraphim gehörte, dies eine Koexistenz mit den Menschen wünschten und daher als "Malakhim" bezeichnet wurden.
  • Zenrus wird in Tales of Berseria ebenfalls von einem befreiten Wassermalak auf dem Klippenpfad von Perniya erwähnt, der ihn als Hauptherrscher bezeichnet, von dem er sich nach der Kontrolle Innominats neu ausbilden lassen will.

HinweiseBearbeiten

  1. Quelle: Deutsche Synchronkartei

CharakterlisteBearbeiten

Charaktere aus Tales of Zestiria
Protagonisten SoreyMikleoAlisha DiphdaLailahEdnaRoseDezelZaveid
Antagonisten HeldalfMaotelus

BartlowEizenFortonLandonLunarreMaltranSymonne

Nebencharaktere Ayn FeliceAyn TalfrynEguilleLucasMayvinMichaelMuseRoshSergei StrelkaSlengeZenrusWeitere Nebencharaktere

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