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Vier Große Geister

Die Vier Großen Geister

Die Vier Großen Geister, auch Große Vier genannt, sind im entferntesten Sinne eine Organisation aus Tales of Xillia und Tales of Xillia 2.

AllgemeinesBearbeiten

Die Vier Großen Geister beschreiben die Geister der vier Hauptelemente Wasser, Feuer, Wind und Erde. Es gibt weitere Große Geister in Rieze-Maxia und Elympios, aber der Begriff der Vier Großen Geister bezieht sich auf jene, die dem Herren der Geister, Maxwell, unterstehen.

Die vier Großen Geister sind Undine (Wasser), Ifrit (Feuer), Sylphe (Wind) und Gnom (Erde). Für die Einwohner Nia-Kheras werden sie in ihrer Welt in Form der "Weltensteine" repräsentiert, die heilige Relikte sind und sich in verschiedenen Altären in Nia-Khera befinden. Über Generationen hinweg ist zu ihnen gebetet worden und die Ankunft von Milla Maxwell am Dorfschrein galt als Belohnung für die Treue, die die Einwohner Nia-Kheras Maxwell und den Vier Großen Geistern gegenüber zeigen.

Jeder Weltenstein ist einem Element zugeordnet und soll bei dem Ritual "Ankunft der Vier" helfen, die Vier Großen Geister herbeizurufen. Dies soll jedoch nur funktionieren, wenn sich die Vier Großen Geister nicht länger in der Menschenwelt befinden. Dann werden sie wie die niederen Geister auch nach ihrem Dahinscheiden zu Fossilien, doch durch durch das Ritual der Ankunft der Vier werden sie zurück in die Menschenwelt gerufen und ihre Kräfte gehen auf den neuen Geist über.

In den SpielenBearbeiten

Tales of XilliaBearbeiten

Die Großen Vier erscheinen an der Seite von Milla Maxwell, die vom wahren Maxwell erschaffen worden war, um ein Köder für die Organisation Exodus zu sein, die nach Maxwells Leben trachtet. Um Milla zu beschützen, sie als Maxwell großzuziehen und mit ihr Exodus zu vernichten, hat Maxwell die Großen Vier abgestellt, damit sie Milla von ihrer Geburt an begleiten. Zu Beginn des Handlungsverlaufs werden die Großen Vier jedoch von der Lanze von Kresnik absorbiert und treten daher den Großteil der Handlung nicht auf. Millas Ziel ist es, sie wieder zu befreien, um mit ihnen die Lanze von Kresnik zu zerstören.

Nachdem Milla die Großen Vier auf der E.S.S. Zenethra wieder befreien kann, opfert sie sich kurz darauf und verliert dabei ihr Leben. Die Großen Vier begleiten sie und ziehen ihre Seele aus dem Seelenkreislauf heraus, ehe sie gereinigt werden kann, damit sie als jene zurückkehren kann, die sie vorher gewesen war, und nicht als eine neue Person wiedergeboren wird. Allerdings müssen sie feststellen, dass Milla trotz allem einen Großteil ihres Gedächtnisses verloren hat, weshalb sie mit ihr vertraute Orte besuchen wollen, in der Hoffnung, dass sich ihre Erinnerungen dadurch wiederherstellen. Sie vermeiden dabei Nia-Khera, da sich Muzét dort befindet und Millas Überleben berichten würde, müssen letztendlich aber doch dorthin aufbrechen.

Gnom versteckt Milla daraufhin in der Erde und Muzét erscheint. Sie hat viele Einwohner Nia-Kheras getötet, um dafür zu sorgen, dass die Alten verschwinden, die unter Umständen vom Schisma wissen. Muzét ist sich dessen bewusst, dass die Großen Vier Milla verstecken, weshalb sie sie sucht. Undine offenbart Muzét, dass Milla ihr Gedächtnis verloren hat, die erkennt, dass die Großen Vier damit ihre Nützlichkeit verwirkt haben und wiedergeboren werden müssen, was die Großen Vier einsehen, da sie zu viel wissen.

Sie sollen sterben und durch ihre Wiedergeburt ihre Kräfte an die nächsten Großen Vier weitergeben. Muzét erklärt ihnen, dass sich Maxwells Schemen im Schrein befindet, wo sie die Großen Vier erwartet. Muzét verabschiedet sich von ihnen, woraufhin Gnom Milla wieder hervorholt und die Großen Vier ihr Lebewohl sagen. Sylphe offenbart Milla, dass die Vier Großen Geister lediglich existieren müssen und es nicht darauf ankommt, wer sie sind. Undine bittet Milla darum, die nächsten Großen Vier zu grüßen, wenn sie sie trifft. Daraufhin verabschieden sie sich.
Milla folgt ihnen jedoch, und Ifrit vermutet daraufhin, dass die alte Milla noch immer in ihr steckt, auch wenn ihr Körper ein anderer ist und ihre Erinnerungen verschwunden sind. Milla begleitet die Großen Vier daraufhin bis zum Schemen von Maxwell, wo Muzét überrascht feststellt, dass Milla doch in bei den Großen Vier ist. Muzét verwickelt Milla hier in einen Kampf, als diese sich weigert, die Großen Vier gehen zu lassen, und die Großen Vier von ihrem Wunsch angetrieben die Reinkarnation ablehnen.

Nachdem Muzét Milla und den Großen Vier unterliegt, fragt sie sie, warum sie sich Maxwell widersetzen. Gnoms einfache Antwort darauf ist die Tatsache, dass er seine Milla zurückhaben will, die sich um ihn gekümmert hat, weshalb er sich um sie kümmern will. Undine fügt hinzu, dass sie nicht wissen können, ob Milla ihr Gedächtnis zurückerhalten wird, aber für sie ist sie noch immer Milla. Für die Großen Vier ist Milla der entscheidende Punkt, aus dem sie nicht sterben wollen. Ohne sie hätten sie kein Problem damit, ihr Leben zu geben. Der Schemen von Maxwell erscheint daraufhin und offenbart, dass er ein Arte besitzt, das die Informationen einer Seele enthält. Muzét verlangt von Maxwell zu wissen, weshalb sie nie davon erfahren hat, aber Maxwell antwortet zur Freude der Großen Vier nicht, da er ansonsten von ihrem Aufenthaltsort erfahren hätte. Undine holt, nachdem Muzét verzweifelt geflohen ist, die Seelenlichtkugel mit Millas Informationen und überreicht sie Milla, die dadurch auf der Nia-Khera-Heiligkuppe ihr Gedächtnis zurückgewinnt.

Nach Millas Rückkehr zu den anderen Helden entscheiden die Großen Vier sich dazu, nicht länger Maxwell zu dienen, sondern nun Milla, und helfen ihr dabei, das Schisma zu vernichten. Im Epilog sind die Großen Vier zusammen mit Muzét und Milla im Geisterreich zu sehen und beobachten soeben die Geburt eines neuen Geists.

Tales of Xillia 2Bearbeiten

Die Großen Vier erscheinen hier weiterhin an Millas Seite, haben aber keine größeren Auftritte mehr. Da Milla etwa die Hälfte des Spiels nicht zur Verfügung steht, da sie von Chronos in einer Zwischendimension eingesperrt wurde, sind auch die Großen Vier eine längere Zeit nicht zu sehen.

In der Splitterdimension "F423D" erscheinen die Großen Vier an der Seite von Muzét, die die Großen Vier aus den Überresten ihrer früheren Herrin, also der von ihr getöteten Milla, gewonnen hat. Muzét, die der Streukatalysator dieser Splitterdimension ist, kann die Großen Vier im Kampf beschwören, ähnlich wie Milla es tut.

WissenswertesBearbeiten

  • Die Erzählungen zu den Weltensteinen lassen vermuten, dass es sich bei ihnen um die Geisterfossilien der Großen Vier handelt.
  • Die Vier Großen Geister basieren im wesentlichen auf der Vier-Elemente-Lehre, in welcher Paracelsus jedem Element einen Elementargeist zuweist. Bei dem Feuergeist der Vier-Elemente-Lehre handelt es sich eigentlich um "Salamander", welcher durch Ifrit aus der islamischen Mythologie ersetzt wurde. Die anderen drei Elementargeister entsprechen den von Paracelsus festgelegten Geistern des jeweiligen Elementes.

GalerieBearbeiten

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