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Die Stadt des abnehmenden Mondes ist eine Stadt in Tales of Vesperia. Obwohl als Stadt betitelt, ist sie weder mit einem Gasthaus noch mit einem Einkaufsgeschäft ausgestattet. Sie steht nicht in der originalen Xbox-360-Fassung zur Verfügung, sondern ausschließlich in den späteren Remaster-Versionen.

AllgemeinesBearbeiten

Die Stadt des abnehmenden Mondes befindet sich, über ein Teleport-Blastia zu erreichen, unterhalb des Immerwährenden Schreins von Zaude. Sie ist durch die Maris Stella und Maris Gemma versiegelt worden, die vereint benötigt werden, um den Zugang zu öffnen. Aus Berichten des Piraten Granclay ist die Stadt des abnehmenden Mondes als legendäres Paradies bekannt. Sie befindet sich inmitten der Nekropole der Nostalgie. Diese kann nach freigeschaltet werden, nachdem im Handlungsverlauf Tarqaron erschienen ist. Hierfür muss einmal die Kammer von Estellise Sidos Heurassein im Schloss Zaphias besucht werden, woraufhin der Zugang in Zaude vorzufinden ist.

Nur ein Abschnitt der Stadt des abnehmenden Mondes kann betreten werden. Der Blick auf den Horizont lässt jedoch erahnen, dass sie deutlich größer ist als die meisten anderen gegenwärtige Städte aus Tales of Vesperia. Der Aufbau der Stadt des abnehmenden Mondes sowie ein Kommentar einer Einwohnerin lässt auf eine architektische Verwandtschaft mit Tarqaron schließen.[1] Der namensgebende Mond der Stadt ist kein echter Mond, sondern eine geformte Masse aus Aer, die von dem Anführer Ohma als Ersatz für eine Lichtquelle erschaffen wurde. Ohma, der im Gegensatz zu den anderen Kindern des Vollmonds dank des lebensverlängernden Amritas bereits seit 1.000 Jahren lebt, zeigt sich den restlichen Einwohnern nicht mehr, da das Heilmittel seinen Körper mutierte. So ist er dazu gezwungen gewesen, die Hoffnung seiner Brüder und Schwestern auf Freiheit und Rache alleine weiterzutragen und in Einsamkeit zu leben.

Bewohnt wird die Stadt des abnehmenden Mondes von Kindern des Vollmonds. Es handelt sich hierbei um die Nachfahren jener Kinder des Vollmonds, die gegen Ende der Geraios-Zivilisation von den verfeindeten Kindern des Vollmonds und den Entelexeia im Immerwährenden Schrein von Zaude versiegelt worden sind. Der Grund hierfür waren entgegengesetzte Meinungen dazu, wie mit dem Adephagos umgegangen werden sollte. Die Nachfahren haben den Hass ihrer Vorfahren sowie die Hoffnung, eines Tages wieder an die Oberfläche zu gelangen, vergessen. Die Stadt des abnehmenden Mondes ist von einer beinahe leblosen Atmosphäre geprägt, die sich auch auf die Kinder des Vollmonds übertragen hat.

GeschichteBearbeiten

Die Helden werden über die Legende von Granclay auf das vermeintliche Paradies aufmerksam, das in einem der Bücher von Estellise Sidos Heurassein erwähnt wird. Mithilfe der Maris Stella und Maris Gemma gelingt es ihnen, in die Nekropole der Nostalgie unterhalb von Zaude vorzudringen, wo sie schließlich auch die Stadt des abnehmenden Mondes vorfinden. Diese halten sie für das erwähnte Paradies, zeigen sich aber von den fast leblos wirkenden Einwohnern verwirrt. Von den Kindern des Vollmonds werden sie auf den Anführer Ohma verwiesen, den sie in seiner Halle aufsuchen.

Ohma stellt durch die Anwesenheit der Helden fest, dass der Weg zur Oberfläche nun frei ist und er diesem Gefängnis entkommen kann, um die Entelexeia und die Kinder des Vollmonds zu vernichten, die ihn betrogen haben. Er spricht Estelle als Kind des Vollmonds ein Anrecht darauf zu, zu erfahren, dass die Kinder des Vollmonds vor 1.000 Jahren die Welt regiert haben, bis sie sich mit den Entelexeia gegen den Adephagos verbündet haben. Ohma entfernt sich daraufhin, ohne von den Helden gesichtet worden zu sein, und will seinem Plan nachgehen.
Die Helden verfolgten Ohma in die Nekropole, um ihn aufzuhalten. Dies endete in seinem vermeintlichen Tod. Später können die Helden auf der Oberfläche von Zaude die Kinder des Vollmonds aus der Stadt des abnehmenden Mondes antreffen. Sie werden von den kaiserlichen Rittern in Empfang genommen und sind letztendlich dem Gefängnis entkommen, das sie zuvor niemals als ein solches erachtet haben.

WissenswertesBearbeiten

  • Die hiesigen Kinder des Vollmonds, ausgeschlossen Ohma, sprechen mit altertümlicher Grammatik.

  1. Ein Kind des Vollmonds im Osten der Stadt berichtet davon, dass sich im Nordosten vor langer Zeit "die gleiche Stadt" befand. Ohma errichtete jene Stadt. Da er auch an dem Bau der Stadt des abnehmenden Mondes beteiligt gewesen sein wird, erklärt sich die Ähnlichkeit.

OrtslisteBearbeiten

Ortschaften aus Tales of Vesperia
Ilyccia ZaphiasFestung DeidonHalureAspioCapua Nor

Wälder von QuoiRuinen von ShaikosEhmead HillEisklingen von ZopheirTarqaron

Tolbyccia Capua TorimHeliordDahngrest

Caer BocramWald von Keiv MocGhasfarostGutshaus der VerruchtenKristalllande von Erealumen

ToV:DE Abwasserkanäle des Versprechens
Desier NordopolicaMantaicYormgenTemza

Schlund von CadosSande von KogorhFels des PhaerohMt. Temza

Yurzorea Yurzorea

Labyrinth der Erinnerungen

Hypionia Aurnion

BactionForst Egothor

ToV:DE Renansula-Lagune
Weccea Relewiese-Senke
Andere Ortschaften MyorzoInsel Nam Cobanda

Aer KreneZaudeHeraklesAtherum

ToV:DE Versunkene GrotteNekropole der NostalgieStadt des abnehmenden Mondes
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