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Phönix ist ein optionaler Bossgegner aus Tales of Zestiria und Tales of Berseria.

GeschichteBearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

Phönix ist der selbsternannte Anführer der Normin und ebenfalls der selbsternannte stärkste aller Normin. Unter seinen Artgenossen ist er vor allem für seinen Enthusiasmus bekannt, der gelegentlich über die Stränge schlägt, als auch für sein tiefes Verantwortungsbewusstsein. Einst zettelte er eine Revolution der Normin an, um gegen die harten Arbeitsumstände anzugehen und für die Freiheit der Normin zu kämpfen. Die anderen Normin jedoch hatten nie etwas dagegen, so viel für die anderen Seraphim zu arbeiten. Sie meinten nur, dass eine dreihundertjährige Pause zwischendurch ganz nett wäre. Phönix hat allerdings Probleme damit, Hinweise und Andeutungen zu verstehen, und hielt daher an seinem Plan fest, der keinen Erfolg zeigte.

Tales of BerseriaBearbeiten

Phönix erscheint als optionaler Bossgegner, wenn die Helden alle "Norpuppen" eingesammelt haben, die vereint angeblich Glück bringen sollen. Eizen will diese Puppen sammeln, um sie seiner Schwester Edna zu geben, für den Fall, dass sie tatsächlich Glück bringen, damit sie vor gefährlichen Vorfällen gefeit ist. Jedes Mal, wenn die Helden eine der Puppen finden, erhält Eizen einen Brief von einem unbekannten Absender, und die Briefe werden nach und nach mit immer mehr Zorn geschrieben. Vorrangig erzürnt sich der Absender darüber, dass Eizen eine reine Maid tieftraurig macht und es nicht wagt, sich seiner Verantwortung zu stellen. Letztendlich lädt der Absender Eizen nach Titania ein, um sich seinem Urteil zu stellen, und wird sich nicht wundern, wenn er nicht kommt, wird ihn dann aber für einen Feigling und einen schlechten Bruder halten.

Phönix gegen Berseria-Helden

Phönix stellt sich alleine gegen die Helden (Tales of Berseria)

Als die Helden Titania erreichen und zu den hinteren Docks gehen, entdecken sie nichts weiter als eine Kiste, aus der schließlich Phönix emporsteigt. Die Helden verlangen zu wissen, wer er ist, doch ehe er sich vorstellen kann, erkennt Magilou Mayvin ihn als Phönix und Bienfu erachtete es als schlecht, dass er nun hier ist. Phönix erzählt davon, dass er in den Besitz eines Briefes gekommen ist, in dem eine Schwester ihrem Bruder ihr Herz ausgeschüttet hatte, und indem er dem Absender folgte, traf er auf Edna. Er entdeckte sie inmitten von Geschenken ihres Bruders und von Briefen, die sie sich nicht überwinden konnte abzusenden. Dies irritiert Eizen, und Phönix erklärt, dass die Briefe herzzerreißend gewesen und ihn zum Weinen gebracht hatten. Eizen ist daraufhin wütend, da er Phönix für verrückt hält, denn er hatte Ednas Briefe abgefangen und ist im Grunde bei ihr eingebrochen. Phönix sieht ein, dass er Fehler gemacht hat, aber dennoch will er Eizens Umgang mit seiner Schwester nicht tolerieren und dies für sie tut. Eizen verlangt zu wissen, was genau Phönix überhaupt will, und Phönix will eine Antwort darauf, welcher Eizen nun der wahre ist: der liebevolle Bruder, der sich um seine Schwester sorgt, oder der Mann, der sich mit Piraten abgibt. Er fragt sich, wieso er nicht zumindest ehrlich mit Edna sein und ihr von dem Leben erzählen kann, das er gewählt hat, und befürchtet, dass Eizen glaubt, dass Edna einen zu schwachen Willen hat, um ihm seine Entscheidung zu vergeben. Phönix geht daraufhin auf Eizens Zorn ein und verwickelt die Helden in einen Kampf. Sollte er ihn gewinnen, sollte Eizen auf der Stelle seine Schwester besuchen. Sollte er ihn verlieren, würde er jeden Befehl von Eizen entgegennehmen.

Nachdem die Helden den Sieg gegen Phönix erringen konnten, erhebt dieser sich erneut, und Eizen versteht, dass Phönix' Segen den gegenteiligen Effekt seines Sensenfluchs aufweist. Phönix will wissen, was Eizens Befehl an ihn ist. Doch Eizen meint, dass es gegen sein Kredo ist, das Leben von anderen zu bestimmen. Stattdessen richtet er keinen Befehl, sondern eine Bitte an Phönix, dass dieser auf seine Schwester achtgeben sollte, in jeder Gefahr, wie wenn zum Beispiel ein Drache erscheint, von dem Eizen weiß, dass er einer werden wird. Phönix akzeptiert diese Bitte als ein Freund von Eizen und richtet gleichzeitig eine an ihn. Er soll einen Brief an Edna schreiben, in dem er ihr seine wahren Gefühle offenbart. Phönix ist einverstanden, auf diesen Brief zu warten, bis Eizen ihn geschrieben hat, doch dies muss er nicht, denn seit langer Zeit bewahrt Eizen einen solchen Brief bereits auf. Er überreicht Phönix den Brief und Phönix schwört, dass der Brief Edna erreichen und sie einmal mehr zum Lächeln bringen wird. Phönix lässt sich schließlich vom Weizzen Turtlez zu Edna bringen.

Grimoirh beruhigt die Helden, die sich sorgen, ob es Edna unter Phönix' Aufsicht gut ergeht. Sie behauptet, so nervig er auch sein mag, so weist Phönix ein starkes Verantwortungsgefühl auf und sie ist sich sicher, dass Edna in guten Händen ist. Phönix gelangt als kleine Norpuppe zu Edna und wird von ihr an ihrem Regenschirm befestigt. Seit er da ist, hört sie nachts gelegentlich seine Stimme, die ihm rät, Eizen Briefe zu schicken. Obwohl es sie stört, behält sie die Puppe, da sie ein Geschenk ihres Bruders war.

Tales of ZestiriaBearbeiten

Phönix begleitet die Helden im Geheimen, nachdem Edna sich ihnen angeschlossen hat, sofern seine ausschweifende Nebenaufgabe nicht erledigt wird. Diese besteht darin, alle neunundvierzig Normin zu finden, die entdeckt werden können. Es reicht jedoch nicht aus, sie einfach anzusprechen: Es muss ihnen auch ein Objekt überreicht werden, das sie segnen können. Dies ist bei jedem Normin nur einmal im gesamten Spielverlauf möglich und sollte daher überlegt geschehen, denn dadurch erhält der Gegenstand die Fertigkeit des entsprechenden Normin.

Sobald alle neunundvierzig Normin gefunden und aktiviert wurden, müssen die Helden in einem Gasthaus übernachten, bis eine Plauderei erscheint, in der sie eine Einladung von Phönix nach Igraine bekommen, um dort der Wiedergeburt der Revolution beizuwohnen. In Igraine treffen die Helden schließlich auf einige andere Normin, die ebenfalls dorthin beordert worden sind. Phönix erscheint daraufhin, indem er sich von Ednas Schirm abseilt und inmitten der anderen Normin landet. Auch dieses Mal misslingt es ihm, sie zu einer Revolution anzustacheln. Daraufhin verlangt er jedoch einen Kampf gegen die Helden, um sich darin bestätigt zu sehen, dass sie gut auf Edna achtgeben können.

Nachdem er bezwungen worden ist, sieht Phönix ein, dass die Helden Edna beschützen können, und dass seine Aufgabe damit erledigt ist. Edna scheint ihm jedoch recht viel zu bedeuten, sodass er ihr ein genaues Replikat von sich selbst schenkt, das sie an ihren Schirm hängen kann. Dies tut sie zwar, behauptet aber, dass sie damit nur das Gewicht ausgleichen will, das fehlt, nachdem Phönix mit den anderen Normin in Igraine zurückgeblieben ist.

KampfstilBearbeiten

In Tales of Zestiria besitzt Phönix keine Waffe und kämpft ausschließlich mit seinem Körper. Er ist ein kleiner und flinker Gegner und stürzt sich entweder mit einem Sprung auf seine Gegner, bläht sich selbst kurzzeitig auf oder hüllt sich in einen Feuerschwall. Seraphische Artes beherrscht er nicht. Phönix wird im Kampf drei Mal nahtlos wiederbelebt, kämpft also direkt weiter, sobald seine Energie einmal auf 0 gesenkt und sogleich wieder gefüllt wurde. Sein mystisches Arte ist Aufstiegswelle.

In Tales of Berseria ist Phönix' Kampfstil grundlegend derselbe: Er ist klein und flink, weshalb er schwer getroffen werden kann. Grundsätzlich greift er eher mit seinem Körper an, ist hier jedoch imstande, Malak-Artes anzuwenden. Phönix wird nicht, wie in Tales of Zestiria, nahtlos wiederbelebt. Stattdessen beherrscht er neben seinem ersten mystischen Arte Aufstiegswelle auch ein zweites mit dem Namen Wie ein Phönix. Dieses mystische Arte hat eine festgelegte Wahrscheinlichkeit, aktiviert zu werden, sobald Phönix' Energie auf 0 fällt, und belebt ihn danach wieder. Dies kann, rein theoretisch, unendlich oft im Kampf geschehen, aber mit jeder Nutzung sinkt die Energie, die geheilt wird.

WissenswertesBearbeiten

  • In Tales of Xillia 2 wurde Stahn Ailerons mystisches Arte, das er jedoch nicht im Kampf, sondern nur im Cameo-Ende anwendet, als "Phönix" lokalisiert.
  • Grimoirh und Bienfu bezeichnen Phönix als "Hunde-Normin", was solche Normin sind, die sich gerne in der Nähe anderer Lebewesen befinden. Sich selbst bezeichnen die beiden als "Katzen-Normin", die lieber Gegenstände um sich herum haben, weshalb sie nur schlecht mit Phönix auskommen.
  • Grimoirh beschreibt Phönix als sehr frech und sagt, dass er oft viel Unsinn redet, allerdings besitzt er auch ein sehr ausgeprägtes Verantwortungsgefühl. Außerdem sagt sie, wenn man ihn zu sehr nervt, dass er dann anfängt, über Aufstände und Revolten zu sprechen.

CharakterlisteBearbeiten

Charaktere aus Tales of Zestiria
Protagonisten SoreyMikleoAlisha DiphdaLailahEdnaRoseDezelZaveid
Antagonisten HeldalfMaotelus

BartlowEizenFortonLandonLunarreMaltranSymonne

Nebencharaktere Ayn FeliceAyn TalfrynEguilleLucasMayvinMichaelMuseRoshSergei StrelkaSlengeZenrusWeitere Nebencharaktere

Charaktere aus Tales of Berseria
Protagonisten Velvet CroweRokurou RangetsuLaphicetEizenMagilou MayvinEleanor HumeBienfuSeres
Antagonisten Artorius CollbrandeInnominat

Melchior MayvinOscar DragoniaShigure RangetsuTeresa Linares

Nebencharaktere BenwickCelica CroweClaudin AsgardDyleEdnaGrimoirhKamoanaKuroganeLaphicet CroweMedissaMorgrimNikoParzival von Mid-AsgardPhönixSilvaTabatha BaskervilleVan AifreadZaveidWeitere Nebencharaktere

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