FANDOM


Die nachfolgenden Informationen sind veraltet, da der entsprechende Mobiltitel zumindest in Europa abgeschaltet wurde und nicht länger zugänglich ist. Unter Umständen sind sie nicht auf dem neusten Stand, falls der Mobiltitel in Japan weitergeführt wurde.

Mileenas Mirrage

Mirrages sind Schlüsselelemente aus Tales of the Rays. Sie dienten ebenfalls als direkter Teil des Kampfsystems, worauf im folgenden Artikel jedoch nicht sehr detailliert eingegangen wird, weil es veraltet ist.

AllgemeinesBearbeiten

Mirrages sind grundsätzlich als Werkzeuge von Mirrists zu bezeichnen. Sie erscheinen jedoch in allen möglichen Größenkategorien und können auch Einfluss auf einfache Menschen nehmen. Mirrages bestehen aus Chiral Particles, mit denen sie das Anima manipulieren können. Alle Mirrages sämtlicher Größenkategorien betreiben sich selbst auf diese Weise, auch wenn sie unterschiedliche Funktionen einnehmen.

Kleine Mirrages dienen den Mirrists oft als Waffen und Werkzeuge, um der Spezialisierung ihrer eigenen Familie nachgehen zu können. Mirrists, die auf Illusionen spezialisiert sind, können mithilfe ihres Mirrages zum Beispiel eben solche erschaffen. Die kleinen Mirrages werden von den Mirrists oft wie Schmuck an ihrem Körper getragen. Mileena Weiss trägt ihres etwa als eine Art Haarspange, Ix Nieves trägt seines als Armreif und Phillip Reston trägt seines als Halskette.

Im KampfsystemBearbeiten

Wie bereits erwähnt dienten die Mirrages ebenfalls im Kampfsystem von Tales of the Rays. Sie schalteten für sämtliche spielbaren Charaktere die Mirrage Artes frei, bei denen es sich um die stärksten Artes des Titels handelte. Mirrages wurden über Beschwörungen ("Summons") erhalten. Jede Figur konnte anfangs nur mit einem Mirrage ausgestattet werden, doch kurz vor Abschaltung von Tales of the Rays wurde die neue Funktion der Sub-Mirrages zugefügt, sodass jede Figur ein Haupt-Mirrage und ein Sub-Mirrage tragen konnte. Außerdem konnte jede Figur jedes Mirrage tragen, aber nur die Mirrages, die der entsprechenden Figur zugeordnet waren, konnten auch die Mirrage Artes freischalten.

ÜbersichtBearbeiten

Nachfolgend werden einige bekannte Mirrages aufgelistet, die über die Größenkategorie einer einzelnen Waffe oder eines Werkzeugs für eine Einzelperson hinausgehen. Die nachfolgenden Mirrages sind für die Handlung von Tales of the Rays essenziell.

AegisBearbeiten

Aegis

Die Fragmente der beschädigten Aegis regnen auf Odanse nieder

Die Aegis ist ein riesiges Mirrage und dient als Schutz von Tir Na Nog vor der Außenwelt, in der die Leere herrscht. Wie sich später herausstellt, ist der Teil von Tir Na Nog, der von der Aegis geschützt wird, jedoch nur ein Bruchteil der ursprünglichen Welt. Die Leere entstand aus dem zu goldenen Partikeln verarbeiteten Anima der restlichen Welt. Um zu verhindern, dass eine solche Vernichtung Sellund heimsuchen würde, wurde die Aegis errichtet.
Die Aegis ist von Gefion erschaffen worden, nachdem sie nach dem Vorbild des Mirrages von Ix' Eltern das Kaleidoscope erschuf und damit das feindliche Land Bifröst in die Leere verwandelte. Gefions eigentliches Ziel ist es, den in der Leere tobenden Voidstorm in der Aegis zu versiegeln, um weitere Vernichtungen des noch bestehenden Tir Na Nogs zu verhindern. Im 14. Kapitel "Lies and Truth: Entrusted Feelings" beschließt Gefion, den Voidstorm in sich selbst zu versiegeln, um als "wahre Aegis" Tir Na Nog zu beschützen.

HeimdallrBearbeiten

Heimdallr (Vorspann)

Die Heimdallr im Vorspann von Tales of the Rays

Die Heimdallr ist ein gewaltiges Schiff, das in Sellund für einen möglichen Krieg gegen das Land Bifröst gebaut wurde. Sie sollte hierbei nicht als Kriegsschiff dienen, sondern als Transportmittel für große Soldatentruppen, um diese möglichst schnell über weite Strecke bringen zu können und sich damit einen Vorteil zu verschaffen. Die Heimdallr manipuliert mithilfe von Mirrage Artes die Chiral Particles und betreibt sich damit selbst. Auf diese Weise ist sie dazu imstande, sich durch die Luft zu bewegen, sodass sie nicht wie Schiffe üblich auf dem Meer reist. Den Helden dient die Heimdallr als Basis-Stützpunkt. Alle für die Gruppe gewonnenen Helden befinden sich üblicherweise hier. Sie wird von Gareth Outrigger gesteuert, der sich auch um ihre Wartungen kümmert.

KaleidoscopeBearbeiten

Kaleidoscope

Das Kaleidoscope im Vorspann von Tales of the Rays

Das Kaleidoscope ist eine Art Teleskop, das sich in den Hallen des Königspalasts in Sellund befindet. Es ist ursprünglich von Gefion nach dem Vorbild des Mirrages von Ix' Eltern erschaffen worden und sollte dem Sieg gegen Bifröst dienen. Gefion, die Rache an Bifröst wollte, hat das Kaleidoscope abgefeuert und damit das Anima der Feinde in eine Substanz namens Animus verwandelt, ehe die Feinde, ihr Land und die gesamte Welt zu einer goldenen Partikelsubstanz schmolzen, die als Voidstorm den übrigen Rest von Tir Na Nog verschlingen will.
Um ihre Taten zu korrigieren, baute Gefion das Kaleidoscope um, sodass es nicht Anima in seine Bestandteile zerbricht, sondern neues Anima in die Welt holen kann. Hierfür dienen die exoflektierenden Kräfte von Mirrists, deren Fähigkeiten durch das Kaleidoscope gestärkt werden, sodass sie sogar ganze Welten exoflektieren können. Ohne Gefions Mitwissen wird das Kaleidoscope zudem von Phantom dazu genutzt, um zeitliche Indifferenzen in den Exoflections zu erzeugen, um die Entstehung von Omega-Nexus zu begünstigen.

WissenswertesBearbeiten

  • Aigis ist ein besonderer Schild aus der griechischen Mythologie.
  • In der nordischen Mythologie ist Heimdall der weise Wächter der Götterwelt Asgard und wacht vor allem bei Bifröst, der Brücke, die von Asgard zur Menschenwelt Midgard führt. Das anhängende R beschreibt in der altnordischen Sprache ein maskulines Substantiv im Nominativ.
  • Ein Kaleidoskop ist eine kleine Gerätschaft, die meisens als Spielzeug für Kinder dient.
  • In Tales of Symphonia trägt die Stadt der Elfen den Namen Heimdall. In dem verwandten Tales of Phantasia ist Heimdall der elfische Name des Waldes von Treant.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.