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Lunarre ist ein Antagonist aus Tales of Zestiria.

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Viel von Lunarres Hintergrund ist nicht bekannt. Nach eigener Aussage kann er sich nicht daran erinnern, jemals etwas anderes als ein Straßendieb gewesen zu sein. Zwei Jahre vor Beginn der Handlung kam er zu der Assassinengilde Verstreute Knochen, nachdem er versucht hat, die Sperlingsfedern zu beklauen. Die Mitglieder haben ihn mit blauen Flecken davonkommen lassen, doch er entfernte sich nicht von ihnen. Laut Rosh schien es, als hätte er sie liebgewonnen, und er meinte, er wäre froh, endlich Gefährten gefunden zu haben.

Wie lange Lunarre bereits hellionisiert ist, ist nicht bekannt; die anderen Mitglieder der Verstreuten Knochen bemerkten es aber ohnehin nicht, und obgleich Lunarre als Einzelgänger galt, betrachteten sie ihn doch als Teil ihrer Familie.

Tales of ZestiriaBearbeiten

Lunarre wird im Spielverlauf insgesamt vier Mal bekämpft. Das erste Mal erscheint bereits früh in Elysia, wohin er Alisha Diphda verfolgt hatte, weil sie das Ziel der Verstreuten Knochen ist. Statt Alisha fand er dort jedoch die Seraphim vor und wurde von Zenrus in seiner Domäne erkannt und verfolgt. Um sich zu stärken, frisst Lunarre den Serpah Mason und bekämpft daraufhin Sorey und Mikleo. Nachdem er merkt, dass Alisha nicht mehr hier ist, flüchtet er allerdings. Zu dem Zeitpunkt kennen Sorey und Mikleo Lunarre nur als den Fuchsmann.

Nur wenig später erscheint Lunarre abermals, da er Alisha bis nach Damensee gefolgt ist. Dort können Sorey und Mikleo ihn auffinden, indem sie sich von einem Hund führen lassen, der Lunarre spüren kann und ihn als etwas Bedrohliches erachtet. Sie entdecken den Hund schließlich getötet vor und werden von Lunarre in einer Gasse gestellt und abermals bekämpft. Zum Schluss wird Lunarre jedoch von den anderen Mitgliedern der Verstreuten Knochen kampfunfähig gemacht und mitgenommen.

Lunarre in Zestiria

Lunarre in Tales of Zestiria

Schließlich erscheint Lunarre gemeinsam mit Symonne in Pendrago und wird dort zunächst alleine bekämpft. Kurz darauf erschafft Symonne jedoch Illusionen von ihm, die abermals bekämpft werden müssen. Nachdem dies gelungen ist, folgt Lunarre wieder seinem Auftrag, den er vermutlich von Heldalf persönlich erhalten hhat, und führt die Helden durch Pendrago zum Vorplatz der Schreinkirche, wo Symonne sich der Helden annimmt.

Zuletzt erscheint Lunarre abermals in Pendrago: er tat sich mit der Regierung von Rolance zusammen und schlug vor, die Mitglieder der Verstreuten Knochen als Sündenböcke für den Mord an Kardinalin Forton zu nutzen, und ließ damit Eguille, Rosh und Ayn Felice gefangen nehmen, während Ayn Talfryn entkommen und Rose Bescheid geben konnte. Auf dem Hinrichtungsplatz wird Lunarre ein letztes Mal bekämpft; zunächst allein von Sorey und einem Seraph, doch Rose schließt sich an, nachdem sie ihre gefesselte Familie befreien konnte.

Nachdem sie auch nach einem gewonnenen Kampf bemerken, dass Lunarre nicht geläutert werden kann, nimmt sich Rose ihrer Aufgabe an und ermordet ihn. In seinen letzten Worten spottet Lunarre über sie und ihre "falsche Familie", ehe er Rose von sich stößt und in blauen Flammen aufgeht.

Alishas Geschichte: Die Stärke eines RittersBearbeiten

Im spielbaren Epilog erscheint Lunarre abermals, womit deutlich gemacht wird, dass er in Pendrago nicht durch Roses Angriff starb. Wie genau er dies überlebt hat, wird nicht erklärt, aber er selbst spricht davon, dass er sich erst erholen musste. Da dies noch nicht vollständig geschehen ist und seit der Haupthandlung bereits drei Monate vergangen sind, scheint es so, als wäre die Wunde dennoch kritisch gewesen.

Lunarre erscheint den Helden nicht persönlich, verfolgt sie aber stetig und ist auch wieder in Begleitung von Symonne, die sich jedoch endgültig von ihm verabschiedet, weil sie beginnen will, ihre Denkweise zu ändern. Lunarre selbst spricht davon, entweder Sorey vor den Augen der anderen zu zerreißen oder andersrum; er verspürt also ein enormes Rachegefühl den Helden gegenüber.

PersönlichkeitBearbeiten

Lunarre besitzt enorm viel Bosheit und kann selbst durch Sorey nicht mehr geläutert werden. Er ist verrückt nach Menschen und Seraphim und scheint sich von ihnen zu ernähren. Trotz dessen haben die Verstreuten Knochen ihn zwar stets als Einzelgänger und Sonderling verstanden, nie aber etwas Bösartiges gesehen, da Lunarre offenbar stets im Geheimen agierte. Über seine Vergangenheit lässt sich ableiten, dass Lunarre Menschen gesucht hat, mit denen er zusammen sein kann; vielleicht, um gegen die Bosheit zu arbeiten, die sich in ihm bildete, was letztendlich nicht gelang. Letztendlich offenbart er, dass er, zumindest zuletzt, die Verstreuten Knochen als Familie verabscheut hat und den Gedanken daran als widerlich empfindet.

KampfstilBearbeiten

Lunarre ist ein vergleichsweise schneller Gegner, der mit seinen bloßen Händen auf seine Gegner einschlägt. Nicht selten werden seine Angriffe dabei von Magie oder bläulicher Bosheit begleitet. Lunarre beherrscht sowohl Zauber als auch Nahkampfangriffe des Elements Feuer.

WissenswertesBearbeiten

  • In der ersten Episode von Tales of Zestiria the X ist Lunarres menschliche Gestalt zu sehen.
  • In Tales of Zestiria the X stirbt Lunarre und wird von Ritterinnen aus Alishas Trupp begraben, nachdem er den Helden ohne ihr Mitwissen geholfen hat, Bosheit zu bezwingen.

GalerieBearbeiten

HinweiseBearbeiten

  1. Quelle: Deutsche Synchronkartei

CharakterlisteBearbeiten

Charaktere aus Tales of Zestiria
Protagonisten SoreyMikleoAlisha DiphdaLailahEdnaRoseDezelZaveid
Antagonisten HeldalfMaotelus

BartlowEizenFortonLandonLunarreMaltranSymonne

Nebencharaktere Ayn FeliceAyn TalfrynEguilleLucasMayvinMichaelMuseRoshSergei StrelkaSlengeZenrusWeitere Nebencharaktere

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