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Labrodor Akerman ist ein Nebencharakter in Tales of Hearts R.

GeschichteBearbeiten

VergangenheitBearbeiten

Labrodor wuchs behütet als Einzelkind auf, doch über seine Kindheit an sich ist nichts bekannt. Als er neunzehn Jahre alt war, begann der Krieg der Vereinigung und die Welt wurde in brutale Kämpfe verwickelt. Er traf eine Frau namens Iola Hearts, die ihm erklärte, dass derjenige, der für den Krieg verantwortlich war, Kaiser Zirconia Tourmaline, in Wirklichkeit von etwas besessen war. Außerdem erwähnte sie, dass eine Frau in ihrer Spiria leben würde, die ihr hilft und ihr erklärt hat, was mit Zirconia geschehen war. Es dauerte einige Zeit, bis Labrodor die Namen von Lithia und Creed erfuhr.

Zunächst glaubte er ihr nicht, schloss sich jedoch dennoch ihrer Gruppe an, um sich zu überzeugen, dass er korrekt liegt. Er traf dabei auch auf Sydan Meteor, dessen Tochter Kardia Meteor und Zirconias Sohn Tekt Tourmaline, mit denen er sich schließlich ebenfalls anfreundete. Auch seine spätere Frau befand sich unter Iolas Anhängern und er schwängerte sie zu Beginn des Krieges. Beim finalen Kampf gegen Zirconia konnten sie zwar siegreich hervorgehen, doch wurde Iola dabei tödlich verletzt und Kardia in das Meer geschleudert. Während sich Creed in Kardias ungeborenem Kind einnistete, rettete sich Lithia in Iolas ungeborenes Kind. Um die anderen zu beschützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Kardia zu retten, griff Labrodor Incarose an, die ihren Herren verteidigen wollte, und lockte sie von den anderen weg. Während des Kampfes wurde sein Soma vollständig vernichtet und auch sein Juwel, mit dem er starke Zauber-Artes ausführen konnte, half ihm nicht. Seine Frau eilte ihm zur Hilfe und wollte trotz ihrer Schwangerschaft zur Seite stehen. Bei Incaroses finalem Hieb wurde Labrodor direkt bei seiner Spiria von ihr durchstoßen und der Schlag traf sogar seine Frau, die direkt hinter ihm stand und dadurch schwer verletzt wurde.

ParaibaBaby

Labrodor zeigt Paraiba das Neugeborene

Labrodors Ehefrau wurde von einigen Soldaten versorgt und lebte noch einige Monate weiter, konnte sich von ihrer Verletzung jedoch nicht erholen. Sie gebar kurz vor ihrem Tod ihren Sohn, Chalcedony Akerman. Kardia konnte noch rechtzeitig aus dem Wasser gerettet werden, verlor aufgrund eines Siegels, das sie über ihr Baby gelegt hatte, jedoch sehr schnell sämtliche Emotionen. Iola bat darum, dass Labrodor ihr Soma an sich nehmen sollte, damit es auf jeden Fall in Sicherheit ist, kurz bevor einige ihrer Freunde mit ihr flohen. Als er später von ihrem Tod erfuhr, brach er vollständig zusammen und machte sich große Vorwürfe, dass er niemanden retten konnte. Die Nichte des Kaisers, Paraiba Tourmaline, versuchte jedoch sehr oft ihn aufzuheitern und wollte unbedingt seinen Sohn sehen. Schließlich willigte er ein, worüber Paraiba sich sehr freute, und in diesem Moment erkannte Labrodor, dass er allein schon für seinen Sohn und Pairaiba der Welt helfen musste anstatt in seinen Vorwürfen zu versinken: Er fasste den Entschluss, Iolas Versuch, die Welt zu vereinen, zu beenden.

In seinem neu gegründeten Maximus-Imperium etablierte er den lithianischen Glauben und gab die Herrschaft über das Reich an die rechtmäßige Thronfolgerin ab, Paraiba, während er selbst der Hohepriester der Kirche blieb. In Chalceondys Augen hat Labrodor die junge Kaiserin oft gequält, in Wirklichkeit jedoch hat sich Labrodor liebevoll um sie gekümmert und sie auf die Aufgaben als Kaiserin vorbereitet.

Tales of Hearts RBearbeiten

Das erste Mal trifft die Gruppe auf ihn, als sie Prinseur erreichen und vor einem Angriff der Kaiserlichen Armee warnen. Nachdem Chalcedony und seine beiden Begleiter die Gruppe zu einem fairen Kampf herausgefordert haben und Chalcedony eines der Fragmente zurück an Kohaku geben möchte, geht Pyrox dazwischen und nimmt sich das Spiria-Fragment. Labrodor ist enttäuscht von seinem Sohn, dass er ihm nichts davon erzählt hat und stuft Chalcedonys Verhalten als abtrünnig ein, da jegliche solcher Vorfälle sofort der Kirche zu melden seien.

In der Kirche fordert Labrodor schließlich auf, zu erfahren, wer die Mitglieder der Gruppe sind. Als er die Namen von Kor und Kohaku hört, horcht er auf, da er die beiden kennt. Er erklärt, dass er einst zusamment mit ihren Müttern gekämpft hat und sie gute Freunde waren. Außerdem hat er schon seit Jahren nach Kohaku gesucht, da er stets wissen wollte, wie es ihr und Lithia geht und ob sie irgendwelchen Schaden davongetragen hat.

Als schließlich die Kaiserliche Armee vor den Toren Prinseurs steht, erinnert Labrodor daran, dass der Valentinismus, wie der Lithianische Glaube auch genannt wird, der einzig anerkannte Glaube ist und ein Angriff auf diese Stadt einen Hochverrat darstelle. Der Anführer der Armee jedoch, Grossular, wird ihm Verrat vor, da er Verbrecher beherbergen würde, die zuvor die Kaiserin angegriffen hatten. Chalcedony bittet darum, dass die Kaiserin diesen Vorfall selbst erklären soll, doch Grossular lehnt ab und greift die Stadt an. Während die Helden und Chalcedony einige Zivilisten verteidigen, beordert Labrodor all seine Männer zurück zur Kathedrale, um diese zu beschützen.
Es kommt schließlich dazu, dass Grossular und seine Soldaten die Stadt fast vollständig überrennen können und Grossular stellt Labrodor bei der Kathedrale zur Rede. Grossular geht auf den Vorschlag sein, dass Labrodor sich ergibt, wenn er im Gegenzug die Zivilisten und Kristallritter verschont – mit Ausnahme von Chalcedony, dem Grossular keine Gnade zeigen will.

Bei einem späteren Angriff der Xerome auf Straga verteidigen Labrodor und Grossular zunächst gemeinsam die Kaiserin, bis diese jedoch von einem Xerom befallen wird und zu einem Monster mutiert. Nachdem das Xerom bezwungen und Paraiba wieder normal geworden ist, hält diese eine Rede und fordert Labrodor und Grossular dazu auf, ihren jahrelangen Streit beizulegen und gemeinsam zu arbeiten, um die Leute zu beschützen. Labrodor erklärt dabei, dass der Grund für sein Handeln, die Welt zu vereinen, die Kristallritter mit Somas auszustatten und nach Kohaku zu suchen, der war, dass er die Welt auf einen weiteren Kampf gegen Creed vorbereiten wollte.

PersönlichkeitBearbeiten

Labrodor wirkt auf den ersten Blick sehr streng und ernst, ist in Wirklichkeit jedoch ein liebender Vater, der sich sehr um seinen Sohn und die Kaiserin sorgt. Aufgrund seines Wunsches, die beiden und die restliche Welt vor Creed zu beschützen, ist er oft harsch zu Personen, insbesondere Kor, weil er die Kraft in ihm spüren kann.

WissenswertesBearbeiten

CharakterlisteBearbeiten

Charaktere aus Tales of Hearts R
Protagonisten Kor MeteorKohaku HeartsHisui HeartsGall GrunerBeryl BenitoInes LorenzenKunziteChalcedony AkermanLithia SpodumenePeridot HarmotomePyrox Ferro
Antagonisten Creed Graphite

Azide SilverChlorseraphClinoseraphFaldealmeusGeocron StriegovCorundumChalcedony AkermanIncarosePeridot HarmotomePyrox Ferro

Nebencharaktere AragonAlexandreAmethyst WadAqua MarineAnnabergAubertBenston BenitoCassiterCinnabarCoralEuclaseFluora SpodumeneGarnetGrossularHeliodor BenitoHopeIola HeartsKardia MeteorKornerupineKyan HeartsLabrodor AkermanLapis SilverParaiba TourmalineSapphire HeartsSassolSmithsonSydan MeteorTekt TourmalineUltra MarineUranWardZirconia TourmalineWeitere Nebencharaktere

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