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Halbelfen sind eine humanoide Spezies aus Tales of Symphonia, Tales of Phantasia und Tales of Symphonia: Dawn of the New World. Diese drei Titel sind miteinander verwandt, wodurch sich dieselben auftauchenden Spezies ergeben.

AllgemeinesBearbeiten

Halbelfen sind Mischlinge aus einem menschlichen und einem elfischen Elternteil. Die Elternspezies haben unterschiedliche Ursprünge, sind aber dennoch zur gemeinsamen Fortpflanzung imstande. Zeugen zwei Halbelfen ein gemeinsames Kind, entsteht daraus ebenfalls eine Halbelfe. Dies ermöglicht etwa die Existenz von Halbelfen an Orten, an denen Elfen kaum oder gar nicht vertreten sind.[1] Halbelfen, die aus einer direkten Verbindung zwischen Mensch und Elfe entstanden sind, sind Halbelfen der ersten Generation. Sie weisen viele elfische Züge auf und sind deshalb mitunter nicht dazu imstande, einen außerordentlich muskulösen Körperbau zu gewinnen.[2]

Wie bei ihren elfischen Vorfahren ist es nicht unüblich, dass Halbelfen ein Alter von bis zu 1.000 Jahren erreichen. Sie beherrschen Magie und leben, im Gegensatz zu Elfen, eher unter den Menschen, wodurch sie weiter verbreitet sind. Das Aussehen kann mehr oder weniger stark variieren. Einige Halbelfen können, vor allem aufgrund ihrer Ohrform, ohne genetische Untersuchungen ohne weiteres für Menschen oder Elfen gehalten werden.

Tales of SymphoniaBearbeiten

Halbelfen als Spezies sind in Tales of Symphonia ein zentraler Angelpunkt der Handlung. Die Misshandlung der Halbelfen sowohl durch die Menschen als auch die Elfen veranlasste den jungen Halbelfen Mithos Yggdrasill dazu, sämtliche Völker mithilfe der Exspheres zu einem Volk der leblosen Wesen zu vereinen, um den Rassismus zu beenden.

Der Rassismus den Halbelfen gegenüber in der menschlichen Kultur hängt stark von der jeweiligen Welt ab, Sylvarant oder Tethe'alla. Während Halbelfen in Sylvarant zwar durchaus abgelehnt werden, ist ihnen ein mehr oder weniger freies Leben in den Städten möglich. Dies ist an Harley zu erkennen, der in Asgard geduldet wird, wenngleich er als Unglücksbringer erachtet wird. Der Kampf gegen die überwiegend halbelfischen Desians schürt jedoch die Abscheu gegen die Halbelfen.
Der Rassismus in Tethe'alla hingegen erinnert an Sklaverei und basiert auf dem starken Kastensystem der Kultur, in der die Halbelfen zur untersten Kaste gehören. Sie werden für kleinste Vergehen hingerichtet oder in Kellern von Forschungseinrichtungen eingesperrt und zu Forschungen gezwungen. Die natürliche Hochbegabung in wissenschaftlichen Bereichen führte dazu, dass die Menschen sich eben diese für ihren eigenen Fortschritt aneignen wollten.

Zwei Jahre später, in Tales of Symphonia: Dawn of the New World, lockerte sich das Anti-Halbelfengesetz in Tethe'alla durch den Einfluss von Zelos Wilder. Die Halbelfen wurden aus den Kerkern entlassen und erfahren nun weniger Diskriminierung. Dem liegt mitunter die Tatsache zugrunde, dass sie nun viel eher wegen ihres Wissens geschätzt werden. Aber auch, dass die Sylvaranter nun als Barbaren verachtet werden, wodurch sich die Abneigung gegen Halbelfen auf die Sylvaranter verschob. Eine merkliche Änderung in Sylvarant ist nicht zu verzeichnen. Viele Menschen fürchten sich dort weiterhin vor Halbelfen, da sie mit den Desians schreckliche Erfahrungen haben.

In der elfischen Kultur wechselt die Beziehung zu den Halbelfen häufiger. Es ist eine Zeit bekannt, in der die Halbelfengeschwister Martel und Mithos Yggdrasill in der Elfenkolonie Heimdall lebten und dementsprechend geduldet waren. Sie wurden jedoch eines Tages verbannt. Ähnliches gilt für Raine Sage mit ihrem damals noch ungeborenen Bruder Genis Sage fast 5.000 Jahre später, was bedeutet, dass Halbelfen zwischenzeitlich wieder in Heimdall akzeptiert gewesen sind.

Tales of PhantasiaBearbeiten

Tales of Phantasia findet mindestens 100.000 Jahre nach Tales of Symphonia statt und verzeichnet einen starken Unterschied in der Behandlung der Halbelfen. Die menschliche Kultur kann nun nicht mehr als eine solche bezeichnet werden, sondern vielmehr als eine partnerschaftliche Mischkultur der Menschen und Halbelfen. Halbelfen leben normal unter den Menschen und es wird selten speziell erwähnt, dass es sich bei jemandem um einen Menschen oder eine Halbelfe handelt. Einzig die Nutzung der Magie liegt ebenfalls ausschließlich den Halbelfen in den Adern, weshalb sie weiterhin als Forschende tätig sind. Dieses Mal tun sie dies, im Vergleich zu den Halbelfen aus Tethe'alla, jedoch nach freiem Willen. Es heißt, dass sogar die Königsfamilie von Alvanista Elfenblut in den Adern trägt.

Die Behandlung der Halbelfen von elfischer Seite aus hingegen hat sich kaum von jener aus Tales of Symphonia geändert. Halbelfen dürfen das Elfenland unter Androhung der Todesstrafe nicht betreten. Zudem haben die Elfen sich in das Elfenland zurückgezogen, sodass auch die unter den Menschen und Halbelfen lebenden Elfen sich erzwungenermaßen von ihren Familien entfernen mussten. Die Behandlung der Halbelfen unterscheidet sich im Verlauf der besuchten Epochen (Vergangenheit und Zukunft) nicht, wohingegen Menschen in der Zukunft weniger Abneigung von den Elfen erfahren.

Bekannte Halbelfen (Komplette Liste)Bearbeiten

  1. Raine Sage (Tales of Symphonia)
  2. Genis Sage (Tales of Symphonia)
  3. Mithos Yggdrasill (Tales of Symphonia)
  4. Martel Yggdrasill (Tales of Symphonia)
  5. Yuan Ka-Fai (Tales of Symphonia)
  6. Kvar (Tales of Symphonia)
  7. Rodyle (Tales of Symphonia)
  8. Magnius (Tales of Symphonia)
  9. Forcystus (Tales of Symphonia)
  10. Pronyma (Tales of Symphonia)
  11. Botta (Tales of Symphonia)
  12. Harley (Tales of Symphonia)
  13. Kate (Tales of Symphonia)
  14. Amber Klein (Tales of Phantasia)
  15. Demitel (Tales of Phantasia)
  16. Reison (Tales of Phantasia)
  17. Arsia (Tales of Phantasia)
  18. Dhaos (Tales of Phantasia)
  19. Richter Abend (Tales of Symphonia: Dawn of the New World)
  20. Alice (Tales of Symphonia: Dawn of the New World)

HinweiseBearbeiten

  1. Während der 4.000-jährigen Trennung von Sylvarant und Tethe'alla werden auf Sylvarant weder Elfensiedlungen besucht noch einzelne Elfen angetroffen, sodass sie auf Sylvarant mutmaßlich entweder gar nicht oder in sehr geringer Anzahl vertreten sind.
  2. Dies wird in der Novelle Tales of Symphonia: Successors of Hope von Harley in Kapitel 3 "The strong and the untouchable" offenbart.

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