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Es existieren drei bekannte Gilden in Tales of Zestiria, die miteinander in Verbindung stehen und aufeinander aufbauen. Sie nehmen im Verlauf der Handlung eine mehr oder weniger wichtige Rolle ein, sind aber überwiegend für Roses Hintergrund von Bedeutung.

WindreiterBearbeiten

Windreiter

Die Windreiter sind die älteste der drei Gilden und existieren zur Gegenwart von Tales of Zestiria nicht mehr. Es handelt sich um eine Söldnergilde, die in Rolance überaus bekannt und beliebt gewesen ist. Ihr Anführer ist Brad gewesen. Es lässt sich mutmaßen, dass die Windreiter mindestens zwanzig Jahre vor Tales of Zestiria bereits existiert haben, da Brad zu dieser Zeit Rose als Kleinkind auf einem Schlachtfeld gefunden und aufgenommen hat. Die Windreiter werden selbst an dieser Schlacht teilgenommen haben, die vermutlich Teil des Krieges zwischen Rolance und Hyland gewesen ist. Namentlich bekannte Mitglieder der Windreiter sind Brad, Rose und Eguille.

Geschichten über die Windreiter besagen, dass nur einhundert von ihnen zwanzigtausend Mann bezwungen und in einer einzigen Nacht drei Burgen eingenommen haben. Ihr legendärer Ruf brachte ihnen selbst Anerkennung der Königsfamilie von Rolance ein. Fünf Jahre vor Tales of Zestiria traten die Windreiter deshalb in einen Vertrag mit Prinz Konan. Dies sagte Dezel nicht zu, der die Windreiter zusammen mit seinem Freund Lafarga lange Zeit begleitet und Reisen wertgeschätzt hatte. Er kontrollierte daher Konan, der jedoch aufgrund von Dezels Natur als Todesengel nahezu augenblicklich hellionisierte. Konan veranlasste den Mord an seinem älteren Bruder und schob diesen den Windreitern zu, weshalb Brad hingerichtet wurde. Konan wurde daraufhin von Rose ermordet und nahm schließlich die Stelle ihres Ziehvaters als Anführerin der Windreiter an.

In derselben Situation, in der Rose Konan ermordete, wurde Lafarga tödlich verwundet, nachdem er für Rose einen Angriff von Konan abwehrte. Dezel vergaß einen Großteil dieser Ereignisse und machte Symonne, die zugegen gewesen war, für alles verantwortlich. Um Rache an ihr nehmen zu können, nahm er sich Rose als reine Trägerin, damit er nicht von Bosheit verzehrt werden würde. Er beeinflusste Rose und löste durch sie die Windreiter auf, woraufhin zwei neue Gilden gegründet wurden, die Vertreuten Knochen und die Sperlingsfedern.

SperlingsfedernBearbeiten

Sperlingsfedern

Die Sperlingsfedern stehen wie ihre Schwestergilde unter der Führung von Rose. Der Hauptmann der Sperlingsfedern ist aber Eguille, der allgemeinhin Roses rechte Hand zu sein scheint. Sie weist bedeutend weniger Mitglieder auf als ihre Muttergilde, die Windreiter, besteht aber zu einem großen Teil aus ehemaligen Mitgliedern dieser. Es ist anzunehmen, dass nicht sämtliche Mitglieder der Sperlingsfedern zu den Verstreuten Knochen gehören und andersrum. Namentlich bekannte Sperlingsfedern sind Rose, Eguille, Rosh, Ayn Felice und Ayn Talfryn. Die Sperlingsfedern sind eine große Händlergilde, die ein Freihandelsabkommen mit Hyland und Rolance haben, sodass sie frei zwischen beiden Ländern reisen können. Sie sind bekannt für qualitativ hohe und kostengünstige Ware und sind mitunter für den Nahrungstransport verantwortlich, sodass sie mitunter Gasthäuser mit Lebensmitteln versorgen. Zudem kreieren sie neue Rezepte, wie zum Beispiel die Mabo-Currybrötchen.

Verstreute KnochenBearbeiten

Verstreute Knochen

Die Verstreuten Knochen sind die Schwestergilde der Händlergilde Sperlingsfedern, verfolgen aber einen grundlegend anderen Zweck. Es handelt sich bei den Verstreuten Knochen um eine Assassinengilde, die ebenfalls zu einem großen Teil aus überlebenden Mitgliedern der Windreiter besteht. Diese sind von Rose als Anführerin nach dem Tod von Brad zusammengehalten worden. Namentlich bekannte Mitglieder der Verstreuten Knochen sind Rose, Eguille, Rosh, Ayn Felice, Ayn Talfryn und Lunarre. Grundsätzlich nehmen die Verstreuten Knochen jeden Auftrag für Meuchelmorde an, verfolgen aber das entsprechende Ziel zunächst eine Weile und entscheiden nach eingehender Überprüfung, ob sie es tatsächlich ermorden sollen oder nicht. Die Entscheidung erfolgt danach, ob der Tod dieser Person einen hilfreichen Zweck verfolgen würde oder nicht.

In Tales of Zestiria werden die Verstreuten Knochen etwa von den Kanzlern von Hyland beauftragt, die Ritterprinzessin Alisha Diphda zu töten, die den Kanzlern ein Dorn im Auge ist. Nach eingehender Untersuchung lehnten die Verstreuten Knochen den Auftrag ab und offenbaren Alisha stattdessen sogar, dass die Kanzler ihr nach ihrem Leben trachten. Eher spontan und aus der Not heraus geschah offiziell der Mord an Rolances Kardinalin Runette Forton, die von Rose getötet worden war, weil Sorey es nicht konnte. Später werden mehrere Mitglieder der Verstreuten Knochen gefangen genommen und sollen ermordet werden, was von Rose verhindert wird. Im Endspiel wird offenbart, dass es um die Verstreuten Knochen vorerst ruhig geworden ist. Die Verstreuten Knochen haben keinen absolut festen Sitz. In der Gegenwart von Tales of Zestiria leben sie in der Ruine von Tintagel.

Die Verstreuten Knochen zeichnen sich durch eine hohe Ehrlichkeit und Reinheit in ihren Taten aus, weshalb wenige von ihnen trotz ihrer Meuchelmorde zu Hellions werden. Gleichzeitig befindet sich unter ihnen, abgesehen von Rose, niemand mit genügend Resonanz, um Seraphim sehen zu können. Einige Mitglieder der Verstreuten Knochen haben sich außerdem dennoch in Hellions verwandelt und sind in den Tiefen der Ruine von Tintagel als Gegner der Art "Werwolf" anzutreffen.

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