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Zaude aus dem Meer

Zaude ist ein Artefakt aus der Geraios-Zivilisaton

Die Geraios-Zivilisation ist eine vergangene Kultur aus Tales of Vesperia, deren Errungenschaften jedoch weiterhin große Auswirkungen auf die Gegenwart ausüben.

GeschichteBearbeiten

Die Geraios-Zivilisation endete etwa 1.000 Jahre vor der Gegenwart von Tales of Vesperia. Bis dahin wurde sie vor allem von technischen Errungenschaften geprägt, die die Menschen den Kritya aus Myorzo zu verdanken haben. Aus Apatheia von verstorbenen Entelexeia wurden Kerne für künstliche Blastia-Körper hergestellt, um daraus Barrieren zum Schutz vor Monstern, Straßenlaternen, Brunnen und zahlreiche weitere alltägliche Gebrauchsobjekte zu erschaffen. Die Menschen sind damals von einer Gruppe besonderer Individuen, der Kinder des Vollmonds, angeführt worden. Die Technologie der Geraios-Zivilisation ist so weit gewesen, dass vieles davon den Forschenden der Gegenwart nicht mehr verstanden und nachvollzogen werden kann.

Der Fortschritt der Geraios-Zivilisation brachte ihr jedoch ihr Ende ein. Durch die wachsende Anzahl an Blastia und die Kinder des Vollmonds, die im Grunde lebendige Blastia sind, wurde eine unnatürliche Menge von Aer verbraucht. Die Quellen der Aer, die Aer Krene, produzierten deshalb immer mehr nach, erschöpften sich dadurch und vertrockneteten. Gleichzeitig geriet dadurch der Aer-Pegel ihrer unmittelbaren Umgebung durcheinander, sodass Flora und Fauna unkontrolliert wucherten und wüteten. Die Entelexeia, die dem Gleichgewicht der Aer dienen, sind dadurch dazu gezwungen gewesen, mehr Aer aufzunehmen als ihnen möglich war. Zahlreiche von ihnen verloren so ihr Bewusstsein an die Aer und wurden zu Adephagos, der die Welt bedrohte.
Der Umgang mit dem Kataklysmus verlief nicht ohne Konflikte. Die führenden Kinder des Vollmonds gerieten aneinander. Während einige von ihnen sich mit den Entelexeia verbünden wollten, um auch zusammen mit den Kritya einen Weg zu finden, dem Adephagos Herr zu werden, weigerten einige weitere von ihnen sich und wollten den Adephagos stattdessen alleine bekämpfen. Der Anführer derjenigen, die einen Bund mit den Entelexeia ablehnten, war Ohma. Um gegen die Entelexeia anzukommen, tötete er deren König Spiraldrachen und erschuf aus seinem Apatheia die Todeswaffen.

Ohma sowie seine Anhänger unter den Kindern des Vollmonds wurden in die Stadt des abnehmenden Mondes verbannt, die unterhalb des Immerwährenden Schreins von Zaude liegt. Zaude selbst ist als ein weltumfassendes Barriere-Blastia erschaffen worden, das durch die Lebensenergie der noch an der Oberfläche befindlichen Kinder des Vollmonds betrieben werden soll. Diese wollen dadurch für das büßen, was sie erschaffen haben. Durch die gewaltige Barriere konnte der Adephagos schließlich gebannt, nicht aber vernichtet werden. Als Reaktion darauf, dass Blastia den Kataklysmus erst herbeibeschworen haben, sind die meisten Blastia vergraben worden. Die noch lebenden Kinder des Vollmonds tragen zudem die Verantwortung, die Nutzung der übrigen Blastia zu überwachen. Sie gründeten dadurch die Kaiserfamilie und das Kaiserreich. Ihr Zeichen ist Dein Nomos, das als Schlüssel für Zaude dient.

Auswirkungen auf die GegenwartBearbeiten

  • Die vergrabenen Blastia werden mittlerweile wieder ausgegraben, um repariert und benutzt werden zu können. Während Blastia-Körper auch von den Menschen der Gegenwart hergestellt werden können, sind sie auf die Blastia-Kerne der Vergangenheit angewiesen.
  • Das Kaiserreich, das von den Kindern des Vollmonds gegründet wurde, besteht weiterhin unter ihrer Herrschaft. Die Kaiserfamilie hat jedoch ihren Zweck vergessen, die Nutzung von Blastia zu kontrollieren.
  • Die Kritya haben sich zurückgezogen und stellen nur noch eine Minderheit der Bevölkerung dar. Sie gingen nach Myorzo zurück, gaben jegliche Nutzung von Blastia auf und flüchteten sich mithilfe von Krones in den Himmel. Auf einem nur durch das Nageeg der Kritya verfügbaren Wandgemälde zeichneten diese Kritya die Geschichte des Kampfes gegen den Adephagos auf, um sich dessen entsinnen zu können.
  • Dein Nomos befand sich bis vor zehn Jahren im Großen Krieg noch im Besitz der Kaiserfamilie und diente ihr weiterhin als Schatz und Symbol des wahren Kaisers, auch wenn sein Zweck vergessen worden war. Duke Pantarei stahl es.
  • Zahlreiche Ruinen aus der Geraios-Zivilisation sind zu finden. Darunter befinden sich die Ruinen von Shaikos, der Immerwährende Schrein von Zaude, das Kolosseum der Stadt Nordopolica und das zu einer Waffe umgewandelte Tarqaron unterhalb von Aspio.
  • Die Atherum, ein noch ohne Blastia betriebenes Geisterschiff aus der Geraios-Zivilisation, treibt auf dem Inneren Ozean.

WissenswertesBearbeiten

  • Das illusionäre Yormgen, das durch Phaerohs Phantomriss am Fels des Phaeroh erreicht werden kann, stellt ein Dorf der Menschen zur Zeit der Geraios-Zivilisation dar. Die Menschen besitzen hier jedoch noch keine Blastia.
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