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Der folgende Artikel beinhaltet Informationen, die sowohl in Tales of Zestiria als auch in Tales of Berseria erscheinen. Trotz ihrer geschichtlichen Verwandtschaft unterscheiden sich einige Begriffe. Sofern nicht anders gekennzeichnet, werden im Folgenden die Begriffe aus Tales of Zestiria genutzt.

Schmelztiegel der Bosheit

Die Schmelztiegel der Bosheit dienen zur Venomisierung

Bosheit ist ein Substanz aus Tales of Zestiria und Tales of Berseria, die im entfernteren Sinne als Energiequelle fungiert.

AllgemeinesBearbeiten

Bosheit entsteht aus der Unreinheit der Gefühle von Menschen heraus, jedoch nicht aus allen. Solche Menschen, die rein an ihre eigene Überzeugung glauben, erzeugen keine Bosheit, wenn sie für ihre Überzeugung kämpfen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Überzeugung aus moralischer Sicht bösartig oder gut ist. Sowohl als Quelle als auch als Empfänger der Bosheit gilt der Herrscher des Unheils. Auch Schlachtfelder und die Schmelztiegel der Bosheit gelten als Geburtsstätten enormer Bosheit. Die Tilgung menschlicher Gefühle würde die Vernichtung der meisten Bosheit bedeuten. Ob auch Tiere dazu imstande sind, Bosheit zu erzeugen, ist nicht geklärt.

Seraphim sind nicht dazu imstande, Bosheit zu erzeugen. Während Menschen sie sowohl erzeugen als auch von ihr befallen werden können, können Seraphim ausschließlich von ihr betroffen sein. Jedwede Kreatur, egal ob auf materieller oder spiritueller Ebene, die von Bosheit befallen wird, wird zu einem Hellion. Unter normalen Umständen kann die Bosheit geläutert und die Hellionisierung damit unterbrochen werden.

Üblicherweise kämpfen Hellions nicht gegeneinander. Sollte dies dennoch geschehen, wird noch mehr Bosheit als zuvor erzeugt, und die Hellions erstarken: Dies ist der Vorgang der Venomisierung, der vor allem auf Schlachtfeldern und in Schmelztiegeln der Bosheit geschieht. Voraussetzung hierfür ist so viel Bosheit, wie der Herrscher des Unheils erzeugt, oder gestaute Bosheit, die Jahrtausende lang nicht entweichen oder geläutert werden konnte.

Eizen zieht Bosheit an

Eizen, der Schnitter (ein Todesengel), zieht die Bosheit eines Drachen an und bricht unter dieser zusammen

Bosheit fungiert als Energiequelle für Hellions, die dadurch mitunter magische Fähigkeiten erhalten, obwohl sie zuvor nicht dazu imstande gewesen waren, Zauber durchzuführen. Am ehesten ist dies an Lunarre zu erkennen, der als einfacher Mensch keine verborgenen Artes beherrschen könnte, als Hellion jedoch zahlreiche feuer-elementare Zauber und verborgene Artes nutzen kann.

Bosheit kann, neben der Erzeugung von Hellions, auch anderen Einfluss auf die materielle Welt haben: Mitunter ist sie dazu imstande, Krankheiten zu erzeugen. Dies ist vorrangig in Marlind zu erkennen, wo die Bosheit die Form des Pesterregers angenommen hatte. Zusätzlich ist eine enorme Ansammlung an Bosheit, wie sie mitunter auf der Hexeninsel existiert, dazu imstande, zeitliche und räumliche Differenzen hervorzurufen: Dadurch wurden Sophie Lhant und Jade Curtiss aus ihren jeweiligen Dimensionen auf die Hexeninsel gerissen und konnten nicht nach Hause zurückkehren, bis die Bosheit zerstreut wurde. Gleichzeitig brachte diese Bosheit den Erdenpuls durcheinander und schwächte Maotelus, dessen Träger die Erde ist. Außerdem kann Bosheit Pech und Unglücke hervorrufen, womit vor allem Todesengel zu kämpfen haben, die Bosheit anziehen.

Tales of BerseriaBearbeiten

Während Bosheit in Tales of Zestiria als gegeben genommen wird und im Grunde von keinen Geheimnissen umgeben wird, ist Bosheit in Tales of Berseria Teil eines großen, weltumfassenden Mechanismus: Eine menschliche Zivilisation betet die vier elementaren Empyreer an und vollzieht über Jahrhunderte hinweg einen großen technischen Fortschritt. Je besser es den Menschen geht, desto eher vergessen sie die Empyreer, die sich dann schlafenlegen, da sie ohne die Gebete der Menschen ihre Kraft verlieren. Die Menschen werden ungläubiger und tendieren dazu, mehr Bosheit zu erzeugen. Innominat, der fünfte Empyreer, frisst diese Bosheit. Sobald er Bosheit von acht verschiedenen Sorten verschlungen hat, sendet er die Silberflamme über die Welt, die die gesamte Bosheit läutert. Katastrophen finden statt und die menschliche Zivilisation wird zerstört, sodass sie neu beginnen muss. Der Kreislauf setzt sich daraufhin wieder fort.

Am Ende von Tales of Berseria wird die Silberflamme von Maotelus an die Menschen gegeben, die sich mit Malakhim zusammentun sollen, um Dämonen läutern und ihnen eine zweite Chance geben zu können. Der Mechanismus von Innominat wird damit außer Kraft gesetzt, da Innominat selbst versiegelt wird.

WissenswertesBearbeiten

  • Menschen können Bosheit üblicherweise weder sehen noch spüren. Selbst Sorey mit seiner hohen Resonanz ist erst dazu imstande, sie wahrzunehmen, nachdem er einen Pakt mit Lailah geschlossen hat.
  • Seraphim können sich ausschließlich durch reine Träger vor Bosheit schützen.
  • Die Bosheit eines Hirten geht augenblicklich auch auf seine Seraphim über und verwandelt sie in Hellions.
  • Alle Hellions erzeugen üblicherweise auch Bosheit. Eine Ausnahme bilden die Therions, die Bosheit lediglich verschlingen, sie aber normalerweise nicht selbst erzeugen können.
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