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Lanze von KresnikAngriff

Die Lanze von Kresnik kurz vor dem Durchschuss des Schismas

Der Anderwelt-Reaktorplan ist ein Ereignis aus Tales of Xillia. Es handelt sich um die Idee einiger Elympionen, die Rieze-Maxianer als Treibstoff zur Energiegewinnung zu nutzen. Dies soll durch die intakten Manalappen der Rieze-Maxianer ermöglicht werden.

AllgemeinesBearbeiten

Elympionen besitzen nur schwach ausgeprägte Manalappen, mit denen sie kein oder nur sehr wenig Mana erzeugen können. Aufgrund dessen verlassen sie sich seit 2.000 Jahren auf Spyrixe, die aus Mana bestehende Geister anlocken und deren Mana zur Energieversorgung benutzen. Dies führt jedoch zum Tod der Geister, was im Verlauf der 2.000 Jahre schließlich auch zum Niedergang der Natur in Elympios führte.

Der Anderwelt-Reaktorplan ist die Reaktion auf die sinkende Anzahl von Geistern und die sterbende Umwelt. Rieze-Maxia, das als vom Schisma umgebende Arche inmitten von Elympios liegt, ist von Mana erfüllt und soll daher als Treibstoff dienen. Dies soll durch die Lanze von Kresnik gelingen, die zunächst ein Loch in das Schisma schießen und danach das Mana der Lebewesen aus Rieze-Maxia absorbieren und nach Elympios transferieren soll. Dort soll das Mana für den Betrieb der Spyrixe genutzt werden. Die ununterbrochene Absorption von Mana aus Manalappen überfordert jedoch Menschen und vermutlich auch Tiere, sodass diese daran zugrunde gehen. Dementsprechend bedeutet der Anderwelt-Reaktorplan, ähnlich wie die Spyrixe für Geister, den Tod.

Aufgrund der Schäden, die Rieze-Maxianer durch den Anderwelt-Reaktorplan davontragen können, ist die Meinung der elympionischen Bevölkerung zu dieser Idee gespalten. Viele Elympionen sprechen sich dafür aus, für ihre Energieversorgung ihres Landes die Rieze-Maxianer auszubeuten. Andere erkennen hingegen, dass Rieze-Maxianer Menschen wie sie sind und nicht dafür ausgenutzt werden sollten.

GeschichteBearbeiten

Der Ursprung des Anderwelt-Reaktorplans liegt über 20 Jahre in der Vergangenheit von Tales of Xillia. Der größte Schritt in der Vergangenheit wurde getan, als es gelang, ein Loch in das Schisma zu schießen. Dieses führte jedoch dazu, dass die in der Nähe auf dem Meer treibende E.S.S. Zenethra mit zahlreichen Elympionen an Bord nach Rieze-Maxia geschwemmt wurde. Da das Schisma in der Zwischenzeit von Maxwell repariert wurde, gelang es nicht mehr, nach Elympios zurückzukehren. Die Elympionen waren also gestrandet und suchten einen Weg, nach Elympios zurückzukehren. Dies sollte gelingen, indem der Urheber des Schismas, Maxwell, getötet werden sollte. Da dieser zu diesem Zeitpunkt erkannte, dass er zum Ziel der Menschen werden würde, erschuf er als Lockmittel Milla Maxwell, die er nach Rieze-Maxia setzte und die an seiner Stelle die Elympionen bekämpfen und notfalls sterben sollte.

Unterdessen gelang es dem gestrandeten Elympionen Gilland jedoch, den Anderwelt-Reaktorplan in Rieze-Maxia fortzusetzen. Mithilfe des Königs von Rashugal, Nachtigal, erschuf er in Rieze-Maxia eine Lanze von Kresnik. Von dieser behauptete er, dass sie eine mächtige Waffe gegen das verfeindete Land Auj-Oule sei, damit der König Interesse am Bau zeigte. Gillands vorrangiges Ziel war damit nicht mehr der Tod von Milla, da das Schisma dem Anderwelt-Reaktorplan als Schutz vor den Rieze-Maxianern sehr gelegen kommt, sondern genügend Mana, um mit dieser Lanze von Kresnik erneut ein Loch in das Schisma zu schießen. Genau dies gelingt im Verlauf von Tales of Xillia beim Krieg im Fezebel-Moor. Vollendet wird der Anderwelt-Reaktorplan jedoch nicht.

WissenswertesBearbeiten

  • Es bleibt offen, ob der Anderwelt-Reaktorplan die Energieprobleme von Elympios tatsächlich gelöst oder lediglich aufgeschoben hätte. Die Mana-Absorption tötet Rieze-Maxianer genauso wie Geister durch Spyrixe getötet werden, sodass nach einiger Zeit keine Rieze-Maxianer mehr existieren dürften, die dementsprechend nicht mehr ausgebeutet werden könnten.
  • In Tales of Xillia: Side Milla wird der Anderwelt-Reaktorplan als "Außenwelt-Reaktorplan" oder "Geisterkraftstoffplan" bezeichnet.
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