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Amarcia

Amarcia ist eine weitfassende Organisation aus Tales of Graces f, bei der es sich in der Vergangenheit um einen Ingenieursverbund von Fodra gehandelt hat. Der Einfluss der sogenannten Amarcianer war auf Fodras natürlichem Satelliten Ephinea derart tiefgreifend, dass die Nachfahren der einstigen Mitglieder ein eigenes Volk innerhalb der modernden Bewohner von Ephinea bilden.

AllgemeinesBearbeiten

Die Mitglieder Amarcias waren ein Verbund von Hochklasseingenieuren auf Fodra. Sie sind mitunter die Urheber der Humanoiden, die den Menschen dienten, oder von Foselos. Foselos ermöglicht die Besiedlung und das Leben auf Fodras Satelliten Ephinea. Auch die Lastalia von Ephinea sowie die drei Valkines-Cryas sind von den Amarcianern errichtet worden, um das Leben auf Ephinea zu ermöglichen. Als Folge dessen sind auf Ephinea vor allem unterirdisch zahlreiche amarcianische Ruinen vorzufinden, die ihren Zweck jedoch auch 1.000 Jahre nach ihrer Entstehung erfüllen.

Das moderne AmarciaBearbeiten

Der Ingenieursverbund Amarcia entwickelte sich im Verlauf von 1.000 Jahren zu einer eigenen Personengruppe auf Ephinea, die sich optisch von den anderen Einwohnern unterscheidet.[1] Die optische Änderung zeichnet sich vor allem in den Haar- und Augenfarben der Amarcianer aus. Sie besitzen gelbe Augen und weißes Haupthaar, das von andersfarbigen Strähnen durchzogen ist. Es kann gemutmaßt werden, dass die optische Änderung durch eine Modifizierung der ursprünglichen Amarcianer erfolgte, weil die modernden Amarcianer über ihr Blut auf die von den Ingenieuren zurückgelassenen Artefakte reagieren können.[2] Da es sich bei den modernen Amarcianern letztendlich um Nachfahren normaler Menschen handelt, sind sie dazu imstande, mit den übrigen Bewohnern von Ephinea Kinder zu zeugen. Das moderne Amarcia beschränkt sich auf vereinzelte Ruinen der alten Zeit und die amarcianische Enklave, in der sich die meisten Amarcianer aufhalten.

Wie die ursprünglichen Amarcianer weisen sich auch die modernen Amarcianer durch eine technische Hochbegabung aus. Die wenigen Amarcianer, die sich außerhalb der amarcianischen Enklave bewegen, helfen deshalb überwiegend in dem benachbarten Fendel aus. Das breite Volk hält Amarcia und die Bewohner allerdings eher für Legenden. Neben ihrer natürlichen technischen Hochbegabung sind die modernen Amarcianer im Besitz uralter Bibliotheken und damit zahlreicher Informationen aus der Zeit der ursprünglichen Amarcianer. Die Aufgabe der Aufseherin ist es, diese Wissensarchive zu behüten.

Ruinen auf EphineaBearbeiten

Neben sämtlichen zu besuchenden Bauwerken auf Fodra, die zumindest in Verbindung mit Amarcia stehen, hinterließen die Amarcianer auf dem durch sie besiedelte Ephinea Bauwerke, die in der Gegenwart nur noch überwiegend vergessene Ruinen sind. Dazu gehören die drei Valkines-Cryas und die Kontrollgebiete für sie, wie etwa die Windwerk-Ruine von Gloandi. Ferner existiert eine zweiteilige Hitzestrahlkanone für den Durchbruch der Aquasphäre von Foselos (um Ephinea mit einem Shuttle wieder verlassen zu können), deren Steuerungspults in der amarcianischen Schneelast-Ruine und der Sandschleier-Ruine zu finden sind. In den Ruinen von Wallbrück finden sich uralte Aufzeichnungen zu Protos Heis, das noch von den fodranischen Amarcianern nach Ephinea geschickt worden war. Innerhalb der Küstenhöhle befindet sich ein Zugang zu weiteren amarcianischen Ruinen, in denen das Shuttle gelagert ist. Für die allgemeine Bevölkerung bekannter ist das Weltenauge über dem Ghardia-Schacht, der bis zur Lastalia führt.

WissenswertesBearbeiten

  • Die ursprünglichen Amarcianer sind keine Verwandten gewesen, standen einander aber sehr nah.
  • Sämtliche namentlich bekannten modernden Amarcianerinnen sind nach berühmten irdischen Mathematikern benannt.

FußnotenBearbeiten

  1. Dass es sich bei dieser Personengruppe tatsächlich um die direkten Nachfahren der ursprünglichen Amarcianer handelt, wird mitunter von Lambda und Solomus bestätigt. Beide, die deutlich mehr Kontakt zu dem Ingenieursverbund als zu den modernen Menschen hatten, bezeichnen Pascal als Nachfahrin von Amarcia oder Kind von Amarcia.
  2. Die drei Geister (Grimme Sylphie, Cyandine, Blutflamme) reagieren explizit auf Pascals Blut und schließen daher einen Pakt mit ihr.

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